5 einfache Wege sich bei Zauberwettbewerben zu DISqualifizieren

Nächstes Wochenende ist es soweit: Die Vorentscheidungen zur Deutschen Meisterschaft der Zauberkunst in Marl finden statt. Allerdings gibt es Rahmenbedingungen, die zur Disqualifikation führen.

Hier meine Top-5-Checkliste für Wettbewerbsteilnehmer:

  • Die Show muss mindestens 5 Minuten, aber darf maximal 10 Minuten lang sein (Ausnahme ist die Sparte Zauberkunst für Kinder: maximal 15 Minuten). Tipp für Sprecher: Als Showlänge eher 8 Minuten anpeilen, sonst wird man in der Vorführung durch den Zeitdruck viel zu schnell.

  • Gelbe und rote Lampe: Nach 9 Minuten leuchtet vorne auf der Bühne eine gelbe Lampe auf, nach 10 Minuten eine Rote. Wenn die rote Lampe leuchtet, darf sich der Vorführende noch vom Publikum verabschieden. Es darf allerdings kein Zauberkunststück mehr gezeigt oder Gag gemacht werden - das kann zur Disqualifikation führen.

  • Die Zeit wird vom Juryleiter gestoppt und ab Beginn der Nummer gemessen. Das kann je nach Nummer das Betreten der Bühne, Begrüßen der Zuschauer oder Beginnen einer Präsentation sein.

  • Es dürfen keine Tiere oder Menschen zu Schaden kommen.

  • Es dürfen keine eingeweihten Zuschauer eingesetzt werden. Um dies zu gewährleisten, sollte man seine Zuschauer immer vom Juryleiter auswählen lassen. Auch für Kleinigkeiten würde ich immer empfehlen die Zuschauer durch den Juryleiter zu wählen. Dabei ist es durchaus legitim Anforderungen zu stellen („Ich benötige einen Mann um die 50 Jahre“ o.ä.). (Ich erinnere mich an einen Zauberkongress, bei dem Jan Vorg als Juryleiter fungierte und sich völlig verzweifelt zu der Jury umdrehte und sagte: „Hier steht der nächste Künstler benötigt 6 Frauen mit Ring zwischen 30 und 35 Jahren. Wie soll ich das denn auf einem Zauberkongress hinbekommen?“ Nach langem Suchen wurde er fündig ;-) )

Damit habe ich denke ich die wesentlichsten Punkte für eine gute Wettbewerbsteilnahme aufgeführt. Habt ihr noch weitere Tipps für oder auch Fragen als angehende Wettbewerbsteilnehmer?